Overland Track – Tasmaniens schönste Wanderung

Der Overland Track in Tasmanien ist einer der beliebtesten und wohl auch schönsten Tracks in Australien. Er befindet sich in der Tasmanian Wilderness World Heritage Area (UNESCO-Site), einer der letzten Wildnisse auf der Erde. Der Overland Track führt durch eine unglaubliche Anzahl an Vegetationszonen und ermöglicht die Sichtung zahlreicher Tiere (Wallaby, Pademelon, Possum, Schlangen, Schnabeltier, Wombat usw.).

Jährlich wandern über 9’000 Besucher aus über 50 Nationen die 65-82 Kilometer (5-7 Tage) lange Strecke vom Cradle Mountain zum Lake St. Clair. Um den Ansturm der Wanderer einzudämmen und die Natur zu schützen, muss man zwischen Oktober und Mai einen Platz buchen. Die Anzahl der Overland Track Wanderer ist limitiert auf 30 Personen pro Tag. Hinzu kommen private Gruppen von Tour-Veranstaltern, die entweder auf Gruppen Zelt-Plattformen oder in privaten Hütten übernachten. Während der Buchungssaison (Oktober bis Mai) muss der Overland Track zudem von Nord nach Süd erwandert werden.

Neben der Hauptstrecke kann man zahlreiche Sidetrips unternehmen. Dazu gehören Besteigungen diverser Berge wie z.B. Mt. Ossa (höchster Berg Tasmaniens) oder Abstecher zu Hütten wie der Pine Valley Hut.

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Overland Track Inhaltsverzeichnis

Overland Track – Journal

Overland Track – Sidetrips

Overland Track – Ausrüstungshinweise

Overland Track – Eigene Learnings

Overland Track – Transport

Overland Track – Kosten

Overland Track – Buchung

Overland Track – Wichtige Links

Overland Track Journal

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Overland Track Anreise

Overland Track Anreise

Hitchhiking

Von Hobart aus erreicht man Cradle Mountain am einfachsten und teuersten mit TassieLink oder einem anderen Busunternehmen. Wir entschieden uns – um Kosten zu sparen – fürs Hitchhiken und sind darum einen Tag vor dem Start der Wanderung los. Hitchhiken geht in Tasmanien ganz gut und so erreichten wir Devenport im Norden der Insel nach zwei Fahrten am frühen Nachmittag. Bis nach Cradle Mountain reichte es aber nicht mehr. Nach einer Stunde im Regen entschieden wir uns für den Campingplatz; wir wollten dann am nächsten Morgen den Bus von Devenport nach Cradle Mountain nehmen.

Richtig lesen

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Aber richtig lesen ist noch besser. Wir brachten das Kunststück fertig, den Busfahrplan falsch zu lesen und fanden am Abend heraus, dass am nächsten Tag kein Bus von TassieLink fahren würde. Ein paar Telefonate mit verschiedenen Busunternehmen und Touren-Veranstalter später, hatten wir immer noch keinen Transport nach Cradle Mountain. Da eine Wanderung auf dem Overland Track einen Start am exakten Datum der Buchung voraussetzt, war das natürlich ein Problem für uns. Hitchhiken war die nächste Überlegung; aber eine skeptische (an einem regnerischen Tag würden wenige Tagestouristen den Weg nach Cradle Mountain auf sich nehmen und es gab mehrere Zufahrtsmöglichkeiten, was den Verkehr noch stärker minimieren würde). Unsere letzte Chance: das Visitor Center. Am nächsten Morgen bemühte sich dort eine Dame, uns dämlichen Touristen (erwähnte sie indirekt am Telefon) eine Fahrt zu organisieren. Für satte 80 AUD pro Person fuhr uns ein überaus enthusiastischer (kein Wunder) und wirklich netter Typ die 1,5h bis zum Nationalparkeingang von Cradle Mountain. Wir konnten doch noch mit dem Overland Track beginnen.

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Overland Track 1. Tag

Overland Track 1. Tag

Ronny Creek nach Waterfall Valley Hut

10,4 Kilometer, 3 Stunden 30 Minuten, 30 Minuten Pause

Um halb drei Uhr nachmittags standen wir schliesslich am Startpunkt des Overland Tracks. Es regnete und abgesehen von ein paar Daywalkers, die vom warmen Nationalpark Bus ausgespuckt worden waren, und die sich jetzt unter einem Unterstand verkrochen, waren wir die einzigen Overland Track Wanderer. Der Rest war wohl schon bei der ersten Hütte.

Die Strecke am ersten Tag gilt als schwierigster Abschnitt der ganzen Wanderung. Der Weg war teils felsig und führte stetig aufwärts. Der erste Aufstieg führte vorbei am Crater Lake hinauf zum Marions Lookout, von wo aus man einen wunderbaren Blick hinunter zum Dove Lake hat. Der Nebel verzog sich für kurze Zeit und entblösste eine wunderbare Aussicht. Danach war alles nur noch Nebelsuppe und Regen. Toll, und die Dame beim Park Center meinte, dass der Tag ausgebucht war. Wir stellten uns bereits auf eine Zeltnacht ein.

Wo ist Cradle Mountain?

Cradle Mountain hätten wir wegen der schlechten Sicht fast nicht bemerkt, wäre nicht die Kitchen Hut gewesen, der Ausgangspunkt für den Sidetrip auf den Berg. Ein Aufstieg kam wegen unseres verspäteten Starts und des grausigen Wetters bedingt nicht in Frage.

Neben ein paar Blicken auf die Rückseite von Cradle Mountain blieben uns mehrheitlich der Regen, Schlammlöcher und nasse Büsche in Erinnerung. Sowie eine neblige Hochebene und ein grasendes Padamelon, das sich keinen Deut um uns scherte. Die Waterfall Valey Hut erreichten wir in der Abenddämmerung und erhielten dort unerwartet Schlafplätze. Ein paar der anderen Wanderer übernachten freiwillig in Zelten?! Die Hütte war zum bersten voll, was der Raumtemperatur dienlich und der Geruchsbildung förderlich war. Punkt neun Uhr war zum Erstaunen des Rangers alles ruhig und viele bereits in einen komatösen Schlaf gesunken. In der kurzen Zeit dazwischen kochten, assen und richteten wir uns für die Nacht bei LED-Schein ein.

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Overland Track 2. Tag

Overland Track 2. Tag

Waterfall Valley Hut – Windermere Lake – New Pelion Hut

21,2 Kilometer, 6 Stunden 45 Minuten, 1 Stunde 15 Minuten Pause

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage war mies, zumindest sollte es aber bis zum Nachmittag des folgenden Tages nicht regen. Mit diesen Informationen wollten wir uns ganz gescheit anstellen und beschlossen, die Windermere Lake Hut zu überspringen und bereits zur New Pelion Hut zu laufen. Das Zeitfenster am nächsten Morgen wäre dann ausreichend für eine Besteigung des Mount Oakleigh.

Sonne, Wolken, Nieselregen – ein milder tasmanischer Herbsttag. Wir waren dankbar, dass der Schnee ausblieb.

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Wurzel, Stein, Schlamm

Der Weg war lang und beglückte uns deshalb umso mehr mit abwechslungsreichen Vegetationszonen und Landschaften. Auf den Hochebenen waren weite Flächen mit Moorlandschaft bedeckt; nur das duckboard (die Holzstege) durchbrachen den grünen Filz. Die Wälder waren dicht und undurchdringlich. Verwunschene Orte mit Moos bewachsenen Steinen und Stämmen, breiten Farnen, die das letzte Sonnenlicht verdeckten und knorrige Wurzeln, die den schmalen Wanderweg überzogen.

Die Abschnitte im letzten Teil forderten Füsse und Geist besonders. Balancieren auf Wurzeln und Steinen, akrobatische Bewegungen um Schlammlöcher herum und aufgeweichte Füsse. Die letzten Schritte zur New Pelion Hut waren umso erfreulicher, als sich nach stundenlangem Wandern das Blätterdach öffnete und sich vor uns eine weite Grasfläche auftat. Die Sicht reichte bis zum imposanten Mount Oakleigh mit seinen besonderen Steinformationen.

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Grosse Hütte

Die New Pelion Hut ist eine der zwei grössen Hütten auf dem Overland Track und relativ neu. Sie hat zum Kochbereich abgetrennte Schlafsäle und Sitzmöglichkeiten mit Sicht auf den Berg und die offene Fläche zum Wald hin. Die Wallabies und Pademelons mochten dies offenbar auch und grasten friedlich in nächster Nähe. Weniger Nähe wünschte man sich hingegen bei den Possums, die sich stinkfrech an Kleidern und Rucksäcken zu schaffen machten. Unsere erste von vielen Begegnungen mit den allnächtlichen Besuchern. Wer seine Sachen über Nacht nicht hineinnimmt, sollte sich am Morgen über das ein oder andere Loch nicht wundern.

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Overland Track 3. Tag

Overland Track 3. Tag

Ruhetag, Mt. Oakleigh

Das Wetter– oh Wunder – war scheisse. Das tasmanische Wetter ist vergleichbar mit unserem April Wetter, nur dass es das ganze Jahr über so ist. Auf dem Overland Track sind die Naturgewalten dann noch intensiver. Wir sahen keinen Sinn in einer Besteigung des Mt. Oakleighs, wir konnten ihn nicht mal sehen. Weiterlaufen wollten wir ebenfalls nicht, da das Wetter gemäss dem Hüttenwart besser werden sollte und wir uns für den nächsten Tag die Besteigung des Mt. Ossa vornahmen – hoffentlich bei gutem Wetter. Wir entschieden uns also für einen Ruhetag in der Hütte.

Der Hüttentag war auch scheisse. Die New Pelion Hut ist sehr geräumig, was bei kaltem Wetter gelinde gesagt von Nachteil ist. Die fünf Meter hohen Decken im Schlafbereich sind zwar nett und bei schwülen 30 Grad – haha – von Vorteil, doch bei 10 Grad eher ungemütlich. Der kleine Gasofen, der sich erst unter 10 Grad einschalten liess, war so nützlich wie ein Streichholz zum Cervelat grillieren (nicht grillen!).

Unser kaltes Los teilte ein anderes Pärchen mit der gleichen Idee. Nur wurde ihnen derart langweilig, dass sie tatsächlich im strömenden Regen für eine Stunde laufen gingen.

Lediglich Nadines entzündete Schienbein war für den Ruhetag dankbar.

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Overland Track 4. Tag

Overland Track 4. Tag

New Pelion Hut – Mt. Ossa – Kia Ora Hut

13,8 Kilometer, 7 Stunden inkl. Pausen

Das Wetter war uns an diesem Tag gnädiger gestimmt und trockenen Hauptes – nicht Fusses – machten wir uns während 1,5 Stunden an den Aufstieg zum Pelion Gap. Das ganze Wegstück schlängelte sich langsam durch einen Wurzel-Schlamm-Wald – aka Düsterwald – hinauf zum höchsten Punkt des Overland Tracks. Von dort aus kann man einen Sidetrip zum Mt. Ossa oder zum Mt. Pelion East unternehmen.

Uns zog der mit 1’617 Metern höchste Berg Tasmaniens – der Mount Ossa – an. Doch bevor wir die nächsten zwei Stunden mit dessen Besteigung verbringen konnten, stiessen wir auf die vorzüglichen Wegbauer des Overland Tracks. Pro Jahr erneuern sie etwa zwei Kilometer Wanderweg und sind nur für diese Tätigkeit angestellt. Darum verneinten sie auch freundlich, als wir fragten, ob sie den Overland Track Pass sehen möchten. Die Kontrollen der Ranger sind sehr streng und bei jeder Begegnung folgt die Frage nach dem Pass bereits nach ein paar Sekunden. Dennoch wussten die Wegbauer zu erzählen, dass offenbar die Franzosen die Parkregeln am häufigsten brechen würden. Allem voran die fehlende Anmeldung für den Track. Darum würden die Ranger auch die Franzosen am meisten nach dem Pass fragen 😉

Mount Ossa

Mount Ossa empfing uns mit wechselhaftem Wetter, offenbarte uns aber immer wieder tolle Ausblicke auf das Umland und die nahestehenden Bergketten. Erst vor der Spitze wurde es richtig garstig, Nebel und Wind versperrten Sicht und erschwerten die Kletterpartien über grosse Felsbrocken. Bei sonnigem Wetter wäre der letzte Teil für Philippe (Höhenangst) genügend schwierig gewesen. Die nassen Felsen und der kräftig zerrende Wind waren dann Ausschlag für einen sekundenlangen Aufenthalt an der Kante zum Plateau der Spitze und einem schnellen Abstieg in angenehmere Höhen.

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Diebische Besucher

Zurück beim Pelion Gap erwartete uns ein angeknabberter Packliner (wasserdichter Sack für den Rucksack), den wir mit einem der Rucksäcke zurückgelassen haben. Viele Wanderer nehmen einen Tagesrucksack für die Sidetrips mit. Wir hingegen begnügten uns aus Gewichtsgründen (und weil wir nicht daran gedacht hatten) mit einem normalen Rucksack und lagerten den Packliner während des Aufstiegs unter dem zweiten Rucksack. Diese Vorsichtsmassnahme genügte nicht für die hinterlistigen Currawongs. Die Vögel sind auf dem Overland Track bekannt für Sachbeschädigung und Entwendung überlebenswichtiger Essenvorräte. In unserem Fall pickte sich der Dieb durch den Plastik des Packliners und direkt in einen Beutel mit Cracker. Ein vorbeikommender Ranger fand das Ganze ganz lustig und versicherte uns, dass wir die Cracker essen könnten, da die Currawongs saubere Vögel seien. Und er hatte recht, krank wurden wir davon nicht.

Abwärts

Ab der Pelion Gap führt der Overland Track bis zum Ende vorwiegend bergab oder gerade aus. Wir folgten dem Weg durch verschiedene Eukalyptus Wälder, die sich mit abnehmender Höhe in der Art abwechselten. Die Sonne vermochte sich für die nächsten Stunden durchzusetzen und präsentierte den Mt. Ossa in der Ferne in all seiner Herrlichkeit und Wolkenlosigkeit.

Bei der Kia Ora Hut nutzten wir die schwindenden Sonnenstrahlen für den ersten Waschgang am nahegelegenen Fluss. Nadine erntete für ihre Haarwäsche bewundernde Blicke der anderen Frauen. Zu später Nachmittagsstunde hätten wir aber aufs Waschen der T-Shirts verzichten sollen. Dies rächte sich am nächsten Morgen.

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Overland Track 5. Tag

Overland Track 5. Tag

Kia Ora Hut – Windy Ridge Hut – Pine Valley Hut

20,5 Kilometer, 6 Stunden, 1 Stunde 30 Minuten Pause

Ein weiterer langer Tag stand uns bevor. Wir wollten auch auf dieser Wegstrecke eine Hütte auslassen. Unser Ziel war die Pine Valley Hut, die sich nicht mehr auf dem Overland Track befindet und auch für Wanderer zugänglich ist, die nicht den Overland Track Pass kaufen wollen.

Abwechslung durch Sidetrips

Der Weg zur Windy Ridge Hut bot mehr Abwechslung als sonst, obwohl wir uns bei schönstem Sonnenschein immer unter einem schattigen Blätterdach bewegten. Nach einer kurzen Rast bei der historischen Du Cane Hut und unzähligen Schritten über dichtesten Wurzelweg, stiegen wir hinab zum D’Alton Falls. Beeindruckende Wassermassen rauschten hier in die Tiefe. Der Ferguson Falls wäre auf derselben Strecke zu erreichen, doch sparten wir uns diesen aus Zeitgründen. Der Hartnett Falls ein paar Kilometer weiter wären ebenfalls als Sidetrip vom Overland Track aus zu besuchen.

Bei der Windy Ridge Hut machten wir halt für den Mittag und nahmen uns auch Zeit für die Inspektion der fancy Unterkunft. Sie war gross, geräumig – also kalt und steril wie die New Pelion Hut – hatte aber gescheiter angelegte Schlafsäle und eine Terrasse mit Sitzmöglichkeiten. Sehr luxuriös. Auf der Terrasse konnten wir erstmals den Sonnenschein in vollen Zügen geniessen.

Nach 1,5 Stunden sanften Abstiegs gabelte sich der Weg und wir verliessen den Overland Track für eine Nacht.

Pine Valley

Das Pine Valley ist einer der schönsten Abschnitte auf bzw. neben dem Overland Track. Ein uralter Wald, der seit Hunderten von Jahren unberührt zu sein scheint. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Bäumen (Eukalyptus, King Billy Pine, Pandani etc.), die alle knorrig, gross und mit Moos bewachsen sind. Der Waldboden ist ein dichtest Grün aus verrottenden Baumstämmen, Farnen und Pilzen und wird nur vom Cephissus Creek und seinen Nebenarmen durchbrochen. Die Stille legt sich auf alle Sinne. Ein Gefühl wie auf einem alten Friedhof, dessen Grabsteine schon lange verwittert sind, stellt sich ein.

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Der besonderen Atmosphäre wegen beschlossen wir, im Zelt zu übernachten, obwohl es die erste Hütte mit Kohleofen war.

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Overland Track 6. Tag

Overland Track 6. Tag

Pine Valley Hut – Narcissus Hut – Echo Point Hut

14,5 Kilometer, 4 Stunden, 1 Stunde Pause

Die Nacht im Zelt war abgesehen von der herbstlichen Kälte gut verlaufen und wir trauerten der warmen Hütte nicht nach. Für einen Sidetrip zur Acropolis oder zum Labyrinth hatten wir keine Zeit. Doch bevor wir die Pine Valley Hut wieder verlassen wollten, genossen wir bei einem kurzen Spaziergang zu den Cephissus Falls die Atmosphäre des prähistorisch anmutenden Urwaldes.

Wieder zurück

Danach ging es auf dem selben Weg, auf dem wir gekommen waren, zurück und wieder auf den Overland Track. Die Stimmung im Wald war eine ganz andere als am Vorabend. Die kräftige vormittägliche Sonne verlieh der Düsternis ein wenig Farbe.

Das Wetter meinte es wieder gut mit uns, der Weg nach der Kreuzung beim Overland Track ebenfalls. Der Wanderweg wandelte sich, je näher wir an die Narcissus Hut und die Anlegestelle für die Fähre herankamen, zur Autobahn; der Einfluss der Dayhiker. Die Eukalyptuswälder wurden immer lichter und spendeten nicht wirklich Schatten. Vermehrt achteten wir uns ob dem steinigen Untergrund und der wärmenden Sonne auf Schlangen. Tasmanien ist ja nicht ganz so schlimm wie das Festland, doch finden sich hier noch immer drei Schlangen, die alle tödlich sind. Gaiters dienen hier nicht nur als Schutz vor Schlamm und nassen Büschen.

Narcissus Hut

Die Narcissus Hut nutzten wir für den Lunch und begaben uns auf den letzten Teil des Overland Tracks. Viele Wanderer nehmen von hier aus die Fähre zum Visitor Center am südlichen Ende des Lake St. Clair. Wir sparten uns die Kosten die Fähre und würden die zusätzlichen 17,5 km laufen. Die Strecke führte mehr oder weniger am Ufer des Lake St. Clair entlang, doch verdeckten die Bäume die meiste Zeit die Sicht auf den tiefsten See Australiens.

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Tierisch

Überraschende Tierbegegnungen beglückten uns an diesem Tag; waren wir doch eher glücklos an den vorherigen. Padamelons und Wallabies kann man auch plattgewalzt oder frisch überfahren auf der Strasse betrachten 😉 und Philippes Favoriten – die Wombats – zeigten sich überraschenderweise nicht. So begegneten wir zuerst einem kleinen Pygmy Possum, das offenbar von einem Baum mitten auf den Weg gefallen war. Die kleinen Geschöpfe sind leider nur noch selten in Tasmanien anzutreffen.

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An einer der wenigen offenen Stellen zum See hin machten wir Bekanntschaft mit unserer ersten Schlange. Sie war zwar sicher fünf Meter weit weg, wir machten uns aber vor Freude und Angst fast in die Hose. Nach ein paar Sekunden wurden wir der Tiger Snake dann zu lästig und sie schlängelte sich von dannen. Dies tun übrigens die meisten ihrer Artgenossen. Die Gefahr von einer Schlange Gebissen zu werden ist nicht gross und lediglich 3 Todesfälle (0,1 Prozent der gebissenen Personen) pro Jahr verzeichnet man in ganz Australien. Man muss sich nur richtig verhalten. Stehen bleiben und nicht bewegen, auch wenn die Schlange beschliesst, in deine Richtung zu kommen. Es sind halt Gewohnheitstiere, die sich nicht von ihrem üblichen Weg abringen lassen. Hauptsache nicht bewegen 😀 Und wenn sie dich beissen, wieder nicht bewegen (immobilisieren) und auf Hilfe warten. Also gilt bei Schlangen grundsätzlich: Nicht bewegen!

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Overland Track 7. Tag

Overland Track 7. Tag

Echo Point Hut – Visitor Center Lake St. Clair

11,5 Kilometer, 2 Stunden 30 Minuten

Ordentlich durchgeschüttelt nach einer windigen Nacht im Zelt mussten wir wegen des Regens im Zelt Frühstücken und sind dann ziemlich hurtig losgelaufen. Der Weg bis zum Visitor Center wollten wir so schnell wie möglich hinter uns bringen. Die engstehenden Büsche und Schlammlöcher machten die Sache auch nicht besser. Umso erfreulicher war die Sicht auf das moderne Visitor Center, dass mit einem Kamin im Infobereich schon auf uns wartete.

Der Overland Track war also geschafft und endete ähnlich wie er angefangen hat: nass. Auf das Wetter in Tasmanien ist ja irgendwie doch verlass. Erwarte einfach alle vier Jahreszeiten und du wirst nicht enttäuscht.

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Overland Track Fazit

Overland Track Fazit

Eine endgültige Meinung über den Overland Track konnten wir bereits während der Wanderung fassen. Es ist wahrscheinlich die abwechslungsreichste und schönste Mehrtageswanderung, die wir bisher gemacht haben. Nur wenige Wanderungen mit ähnlichem Umfang können dem Overland Track das Wasser reichen. Vielleicht der Milford Sound Track in Neuseeland, aber der steht noch immer auf der Bucketlist. Ob 65 oder 82 Kilometer, mit Sidetrips oder ohne, der Overland Track ist ein Muss, wenn du planst nach Tasmanien zu reisen (und einigermassen gerne wanderst).

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Overland Track Statistik

Overland Track Statistik

220 Fotos

91,9 Kilometer gelaufen in 7 Tagen

27 Stunden 45 Minuten gelaufen

14x den gleichen selber gemachten Müsliriegel gegessen

7x Porridge gegessen

4x in Hütten übernachtet

2 x im Zelt übernachtet

3x das Smartphone mit der Powerbank aufgeladen

1x Wasser im Bach nachfüllen müssen

0,75 Gaskartuschen gebraucht

0,5x Blasen an den Füssen

0x Löcher gegraben

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Overland Track Sidetrips

Das geniale am Overland Track ist, dass du eine Reihe Sidetrips vom Hauptweg aus machen kannst. Dazu gehören Bergbesteigungen, Wasserfälle, historische Hütten, und zwei Abstecher zu bewohnbaren Hütten (Overnight-Trips).

Die wichtigsten sind folgende:

Cradle Mountain Summit

Am 1. Tag, wenn du in Ronny Creek startest, läufst du zur Kitchen Hut (historisch), von wo aus du den Cradle Mountain besteigen kannst.

Die Strecke ist 2 Kilometer lang und dauert zwei bis drei Stunden hin und zurück. Die Besteigung ist nur bei gutem Wetter zu empfehlen, erfordert Fitness und manchmal zwei Hände zum Klettern. 

Barn Bluff Summit

Von der Waterfall Valley Hut erreichst du den Berg Barn Bluff. Nur für Wanderer mit alpiner Erfahrung. 7 km, 3–4 Stunden, hin und zurück.

Lake Will

Nach der Waterfall Valley Hut in Richtung Windermere Lake Hut zweigt der Weg zum See ab. 3 Kilometer, 1 Stunde hin und zurück.

Mount Pelion West

Ausgangspunkt ist die New Pelion Hut. Schwieriger als sein östlicher Bruder. 6 Kilometer, 5-6 Stunden hin und zurück.

Old Pelion Hut

Unweit von der New Pelion Hut entfernt befindet sich diese historische Hütte. An schönen Sommertagen kannst du dort schwimmen. 1 Kilometer, 25 Minuten hin und zurück.

Mount Oakleigh

Ausganspunkt ist die New Pelion Hut. Eigentlich wollten wir Mt. Oakleigh besteigen, doch das schlechte Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Eine zweite Übernachtung in der New Pelion Hut bietet sich dafür an. Die Felsformationen auf der Spitze sind das Highlight. 8 Kilometer, 4–5 Stunden hin und zurück.

Mount Ossa

Der Mt. Ossa ist 1’617 Metern der höchste Berg Tasmaniens und relativ einfach zu besteigen. Lediglich das letzte Stück zur Spitze ist schwierig zu erklimmen. Das Wetter auf der Spitze ist extrem wechselhaft, was uns zu einer schnellen Rückkehr bewog.

Den Berg erreichst du auf halber Strecke zwischen der New Pelion Hut und der Kia Ora Hut via dem Pelion Gap. Von dort aus geht es 6 Kilometer aufwärts, was etwa 3,5 – 4,5 Stunden hin und zurück beansprucht.

Mount Pelion East

Direkt gegenüber Mt. Ossa befindet sich der Kronen gleiche Mt. Pelion East. Er ist einfacher zu besteigen als der Mt. Ossa und wird von den meisten Wanderern gewählt. Ca. 1,5 Stunden hin und zurück.

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Ferguson Falls und D’Alton Falls

Dieser kleine Sidetrip liegt auf der Strecke zwischen der Kia Ora und der Windy Ridge Hut und führt zu zwei Wasserfällen am Mersey River. Einen Kilometer steil runter und wieder rauf in ca. 1-1,5 Stunden hin und zurück.

Hartnett Falls

Ebenfalls am Mersey River gelegen ein paar Kilometer nach den Ferguson und D’Alton Falls. 1,5 Kilometer in 1 Stunde hin und zurück.

Pine Valley / Hut

Dieser Sidetrip ist unserer Meinung nach ein Muss. In der Mitte zwischen der Windy Ridge Hut und der Narcissus Hut (nach ca. 1,5 Stunden) biegt man in das Pine Valley ein. Es ist ein grossartiger Ort, man fühlt sich wie in einem urzeitlichen Wald. Überall uralte Bäume, in majestätischer Grösse oder verwachsen und knorrig. Von der Gabelung des Overland Tracks dauert es ca. 2 Stunden bis zur Pine Valley Hut.

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The Acropolis

Von der Pine Valley Hut ist dieser Berg zu erreichen. Hin und zurück dauert es etwa 6-8 Stunden.

The Labyrinth

Von der Pine Valley Hut ist dieser Berg zu erreichen. Hin und zurück dauert es etwa 6-8 Stunden.

Mount Rufus

Diesen Berg begeht man am besten vom Visitor Center in Lake St. Clair aus. Die 18 Kilometer lange Rundwanderung benötigt ca. 7 Stunden und gute Fitness.

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Overland Track Ausrüstungshinweise

Alt und Jung, fit und weniger, auf dem Overland Track trafen wir auf viele verschiedene Wanderer. Deren Ausrüstung war in der Regel recht gut, doch speziell die jüngere Generation (Backpacker) hatte teils katastrophale Ausrüstung dabei, was sich bei einem Unwetter fatal hätte auswirken können. Ein knappes Budget – finden wir – ist keine Ausrede für schlechte Ausrüstung. Die Jacke muss ja nicht gerade die Triple-Super-Pro-GoreTex sein. In Hobart gibt es z.B. einen Second-Hand-Outdoorladen, wo man für wenig Geld gute Kleidung bekommt. Die Ausrüstung zu mieten, ist auch bei einigen Touren-Anbietern möglich; aber teuer.

Fails

Folgende Punkte gingen oftmals bei den unvorbereiteten Wanderern vergessen:

Gaiters (Stulpe, Gamaschen)

Das Tragen von Gaiters gehörte zu unseren eigenen Learning (siehe weiter unten). Gaiters schützen dich vor Schlamm, Schlangen, Büschen und Blutegeln. Keine Frage, sie leisten einen wertvollen Dienst auf dem Overland Track. Ende nicht mit zerschlissenen und verschlammten Hosen.

Zelt

Es ist obligatorisch, auf dem Overland Track ein Zelt mitzunehmen – du unterschreibst sogar eine Ausrüstungs-Liste beim Abholen des Overland Track Passes. Die Hütten haben an ausgebuchten Tagen nicht genügend Plätze und oft müssen die letzten Ankömmlinge auf den Zeltplattformen übernachten. Diese Vorschrift hat natürlich ein paar Backpacker nicht davon abgehalten, ohne Zelt oder mit einem billigen Fabrikat zu starten. Wir können nur davon abraten, haben wir doch selber eine windige und regenreiche Nacht im Zelt verbracht. Insbesondere in den Sommermonaten ist die Wahrscheinlichkeit einer Übernachtung im Zelt sehr hoch. Nimm also ein (Drei-Jahreszeiten-)Zelt mit, sodass andere Wanderer nicht zu deinen Gunsten im Zelt übernachten müssen, weil sie ein besseres Zelt dabei haben. 

Jeans

Die 70er sind vorbei und niemand muss mehr mit Jeans wandern. Neben der beschränkten Bewegungsfreiheit trocknet der Baumwollstoff sehr schlecht und wiegt viel. Mitleid hatten wir zwar keines mit den Jeans-Wanderern, doch stellten wir uns das Laufen in ewig nassen Hosen sehr ungemütlich vor.

Essen

Nimm nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Essen mit. Der häufigste Fehler gem. den Park Rangern ist, dass die Leute zu viel Essen mitnehmen. Das ist an und für sich kein Problem, es bedeutet einfach, dass du mehr Gewicht trägst und ein paar Essensrationen spazieren führst. Wir selber planen auch immer Rationen für einen Extra-Tag ein (Wetter-/Unfallbedingte Pausen, unerwartete Sidetrips, etc.).

Ein gröberes Problem ist aber, wenn du zu wenig Essen mitnimmst. Dieses Schicksal ereilt oft die weniger erfahrenen Wanderer, da sie mit normalen Portionen rechnen. Die 1’000 extra Kalorien und mehr rechnen sie nicht mit ein. Ergebnis: hungrige Wanderer, die vom Rest der Leute durchgefüttert werden.

Schuhwerk

Da gehen die Meinungen stark auseinander. Viele Leute können es nicht verstehen, wenn wir sagen, dass wir mit Trail Running Schuhen wandern. Hauptsache ist aber, dass du Schuhe dabei hast, die dir den nötigen Support für eine längere Wanderung geben. Mit Crocs (wegen Blasen) und Turnschuhen wandern ist immer eine schlechte Idee.

PLB – Personal Locator Beacon

Ein PLB ist ein Funksender über den dich die Rettungskräfte via Satellit orten können. Ob du einen PLB beim Parks & Wildlife Service mietest, ist dir überlassen. Wir haben keinen mitgenommen.

Kot-Führer

Der Overland Track ist wortwörtlich die verschissenste Wanderung ever. Wir haben selber ein empirisches Experiment durchgeführt und sagen, dass du im Schnitt ca. alle 20 Schritte auf irgendeine Art Kot treffen wirst. Diese Fülle an Kot ist dem Parks & Wildlife Service nicht entgangen. Im Overland Track Booklet (siehe Kosten) gibt es deshalb einen Kot-Führer, der aufzeigt, zu welchem Tier das Präsent vor dir auf der Holzbrücke gehört. Wombats bevorzugen erfahrungsgemäss Holzlatten. Die Wissenschaft rätselt aber immer noch, wie die Wombats es bewerkstelligen, Würfel förmige Ausscheidungen durch das runde Loch zu produzieren.

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Overland Track Eigene Learnings

  • Am Anfang des Overland Tracks konsumierten wir nicht alle Kalorien wie geplant. Nach ein, zwei Tagen läuft der innere Verbrennungsofen aber warm und wir holten wieder auf.
  • Obwohl Gaiters ähnlich wie Regenhosen ein Mikroklima entwickeln und der Schweiss nur so läuft, waren sie Gold Wert. Einige Passagen waren sehr schlammig und Philippe hätte ohne Gaiters einmal ohne Schuhe weiterlaufen müssen. Zudem schützen sie (angeblich) vor Schlangenbissen, Blutegeln und kratzigen Büschen.
  • Warme Kleidung ist essentiell. Vier Jahreszeiten an einem Tag sind auf dem Overland Track immer möglich. Im Nachhinein hätten wir sogar gerne noch wärmere Sachen für den Hüttenaufenthalt und die Nächte im Zelt gehabt.
  • Es reicht, wenn man einen halben bis dreiviertel Liter Wasser mit sich trägt. Auf dem Overland Track gibt es in regelmässigen Abständen kleine Bäche und Flüsse. Die Qualität ist sehr gut. Wer aber sicher gehen möchte, nimmt einen Filter oder chemische Hilfsmittel wie Aquamira mit.
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Overland Track Transport

Public Transport

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt des Overland Tracks in Cradle Mountain ist von den grösseren Städten wie Hobart (mit zusätzlicher Übernachtung in Launceston), Launceston und Devenport kein Problem. Der Parks & Wildlife Service führt auf seiner Webseite in einem PDF alle Transportgesellschaften auf, die An-, Weiter- und Rückreise anbieten.

Wichtig ist es jedoch, dass du die Busverbindungen genau prüfst, denn keines der Unternehmen fährt täglich. Die besten und günstigsten Verbindungen nach Cradle Mountain bietet TassieLink.

Für Preisinformationen rufst du am besten direkt bei den Unternehmen an, da die Preise variieren können. Eine frühe Buchung ist v.a. währen den Peaks in den Sommermonaten zu empfehlen.

Am Endpunkt im Visitor Center am Lake St. Clair sind die Verbindungen zu den grösseren Städten oder zum Ausgangspunkt in Cradle Mountain sehr unregelmässig und sollten in deine Tourenplanung miteinbezogen werden.

Auto

Die gemütlichste Anreise ist mit dem eigenen Auto. Wir raten jedoch davon ab, das Auto in Cradle Mountain zu parken, da du dann mit dem Bus von Lake St. Clair zurückkehren musst. Die Busverbindungen von dort aus sind aber spärlich und können sich mit dem Timing deiner Wanderung überkreuzen.

Einfacher ist es, das Auto in Lake St. Clair zu parken und von dort aus den direkten Bus nach Cradle Mountain zu nehmen. Am Ende des Overland Tracks wartet dann das Auto bereits auf dich.

Hitchhiking

Wir sind per Anhalter von Hobart nach Devenport gefahren und wollten dann am nächsten Tag den Bus von TassieLink nach Cradle Mountain (40 AUD p.P.) nehmen. Da wir die Busfahrzeiten falsch interpretiert hatten, mussten wir dann auf eine teure Privatfahrt (80 AUD p.P.) zurückgreifen. Abgesehen davon ist diese Variante die günstige für deine Anreise.

Hitchhiking bis nach Cradle Mountain ist um einiges schwieriger, aber möglich. Wenn du alleine unterwegs bist, ist die Chance noch grösser. Mit hoher Wahrscheinlichkeit findest du andere Touristen für eine Mitfahrgelegenheit.

Von Lake St. Clair aus kannst du die Leute auf dem Parkplatz des Visitor Centers ansprechen. Der Highway ist fünf Kilometer weiter entfernt, erwarte aber nicht viel Verkehr.

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Overland Track Kosten

200 AUD. Der Betrag hat uns ganz schön schockiert. So viel zahlst für den Overland Track Pass. Das Geld ist aber sehr gut investiert. Die Hütten, Zeltplattformen, WC-Hütten und der Track sind alle sehr gut in Stand gehalten und du unterstützt den Schutz dieser einzigartigen Natur in Tasmanien.

Hinzu kommen noch 30 AUD für einen 8-wöchigen Nationalpark-Pass (für Personen) für sämtliche Parks in Tasmanien. Bei der Online-Bestellung kannst du auch ein Info-Paket mitbestellen. Wir waren zu kurzfristig dran, konnten aber einen Blick in das Info-Paket anderer Wanderer werfen. Das Booklet mit vielen Infos (inkl. Kot-Führer ;-)) ist sehr informativ und die wasserdichte Karte ist hilfreich für den Overland Track sowie dessen Sidetrips.

Für die Anreise kannst du unterschiedlich viel ausgeben. Von Devenport (Ankunftsort der Fähre) nach Cradle Mountain kostet die Fahrt mit TassieLink z.B. 40 AUD pro Person. Die Preise fragst du am besten direkt beim jeweiligen Busunternehmen an.

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Overland Track Buchung

In den Sommermonaten resp. von Oktober bis Mai sorgt der Overland Track Pass für die Regulierung der Wanderer. Du musst also online einen Platz buchen und an diesem Tag dann auch starten. Wie viel Zeit du dann auf dem Track verbringst, spielt keine Rolle. In der Hauptzeit lohnt es sich, frühzeitig (ein paar Wochen oder gar Monate voraus) zu buchen. Wir starteten in der letzten Märzwoche und hatten eine Woche vorher gebucht. Während Ostern war der Overland Track dann für die nächsten zwei Wochen ausgebucht.

Booking

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PDF mit informativen Trail Notes

Hauptseite Overland Track

Planung für den Overland Track

Wettervorhersage für den Overland Track

Park Pass für die Nationalparks in Tasmanien

Andere Wanderregionen in Tasmanien

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