Natur auf Sylt und Schock in Dänemark

Nach Hamburg wollten wieder einmal ein bisschen Natur geniessen und fanden sie auf Sylt.

Sylt

Die Ferieninsel der Gutbetuchten an der Nordsee ist vergleichbar mit St. Moritz. Insbesondere die Ortschaft Kampen ist der Inbegriff von Dekadenz. Hier sind auch die drei teuersten Wohnstrassen in Deutschland. Der ganze Schnicknack hat uns nur mässig interessiert. Lediglich die Reethäuser waren schön anzuschauen. Der Strand, die Sanddünen und das Meer sind weitaus sehenswerter.
Zusammen mit unserem CS-Host Sarah erkundigten wir das Wattenmeer; der eigentliche Grund unseres Aufenthalts auf Sylt. Von Küste zu Küste ist die Beschaffenheit des Watt unterschiedlich. Teilweise kann man darauf gehen, an anderen Orten würde man sofort im Schlamm einsinken. Die Spaziergänge waren wie eine Schatzsuche. Das zurückweichende Wasser legte Austern, Muscheln und andere Dinge frei, die immer wieder unsere Aufmerksamkeit erregten. Die obligaten Leuchtürme im rot-weiss-Look fehlten natürlich nicht und lieferten zwischen den grasbewachsenen Sanddünen ein perfektes Motiv.
Dank Aldi, Lidl & Co. hatten wir auch nicht sonderlich unter den deutlich höheren Preis (im Vergleich zu Berlin) gelitten. Nur der Preis der Tasse Kaffee in Kampen und jener des Bustickets liessen uns kurz den Atem stocken. Wir sahen es dann aber als Vorbereitung für den Norden.

Sylt Reedhaus

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Teures Dänemark

Dänemark zählt ja bereits zu den nordischen Länder und weist ein ähnlich hohes Preisniveau wie die nördlicheren Nachbarn auf. Trotzdem mussten wir beim ersten Blick auf die Internetseite der Dänischen Bahn leer schlucken. Schweizer Niveau, oho! Also beschlossen wir fürs Erste zu hitchhiken. Sonderlich viel Erfahrung hatten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht (ausser an der Ostsee). Von Sylt nach Esbjerg klappte es aber recht gut und wir waren erst noch schneller als der Zug. Esbjerg? Ja, dachten wir auch. Die fünft! (wir wurden mehrmals darauf hingewiesen) grösste Stadt in Dänemark lebt hauptsächlich vom Hafen und der Herstellung von Offshore-Windturbinen. Früher war’s mal der Fischfang. Sonst beglückte Esbjerg uns mit niedrigen Temperaturen und Regen. Aber 25 Kilometer entfernt liegt das Städtchen Ribe, die älteste Stadt in Dänemark. Die haben wir uns natürlich angeschaut.

Ribe Altstadt 1

Die Wettervorhersagen für den landschaftlich interessanten Norden Dänemarks (z.B. Skagen) waren mehr als schlecht. So sind wir gleich weiter nach Kopenhagen getrampt, wo wir uns auch Indoor gut vertun können. Vor unserer Abreise in Esbjerg mussten wir dann noch feststellen, dass Eurovision Song Contest ist. Entsprechend schwierig war es, eine Unterkunft zu finden aber kurz nach 17.00h hatten wir doch noch eine Zusage. In den nächsten Tagen werden wir herausfinden, wie überlaufen die Innenstadt wegen des ESC (European Song Contest) sein wird.

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